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MMM im kleinem Schwarzen

Moin zusammen,

Die letzten Wochen waren zu farbenfroh für mich und ich freute mich loszulegen, als ich endlichschwarzes Stoff aus dem Lager zog. Das schöne Crepe habe ich im THATCHERS SALON ergattert, zu dem mit Wiebke mitgenommen hat. Der Stoff ist nicht nur schwarz, der ist pechschwarz! Der dunkle, satte, alles verschlungene Schwarz.. Ich blätterte kurz meine Bibliothek und entschied mich für das Burda-Kleid 101 aus 2/2014

Meine Liebe zu Raglanärmeln hat wohl auch hier die Entscheidung getroffen. Die Armeln verlängerte ich auf 3/4-Länge und fütterte das Kleid:

Wie so typisch sieht man je nichts bei schwarz😀 Das Kleid hat vorne eine Kängutu-Tasche (die ich extrem lustig fand und die dem Kleid dieses 70er-Style gibt). Lt Schnittmuster wäre es aber keine richtige Tasche, sonden nur ein Tunnel von ca 10 cm. Ich verlängerte die Nähte schräg nach oben, damit man zumindest Taschentuch abgelegen kann (was anderes wird je zu stark auftragen).

Und mit diesem Werk reihe ich mich bei MMM ein. Dodo zeigt ein wundervollen Sommerrock und ihr könnt viele schöne selbsgemachte Outfits bewundern.

Ahoi

Eure FvW

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Barcelona..

Moin zusammen,

wie die Twitter- und FB-Community bereits weiß, habe ich ein wunderschönes Wochenende in Barcelona verbracht. Und bevor meine Erinnerungen verblassen, gibt es auch ein schneller Bericht. Ich sage nur -WAU!  Was für eine grandiose Stadt und was für tolle Menschen!

Vor einer Woche verbrauchte ich erkältet das Wochenende auf der Couch.. Und draußen lag Schnee. Das war der Zeitpunkt, wo ich beschloß meine Sachen zu packen. Schnell nach Flug und Zimmer geschaut, gebucht und Urlaub eingetragen. Selbstverständlich musste ein Reisekleid her (eigentlich wurden es sogar zwei, aber ich zeige Euch erst meinen Liebling). Am Dienstag fuhr ich in die Stadt und kam mit Stoffen zurück.. Und der schöne schwarze BW-Jersex mit kleinen Rosen schrie förmlich nach Lotti-Style. Das größere Problem lag in der Entscheidung für Schnittmuster. Ich fand in Downloads nichts, was meinen Wünschen entsprach, also hieß es selberbasteln.

Hier ist schon mal der Ergebnis (diesmal in Stadtschuhen, da die Boots noch etwas Ruhe brauchen nach den anstrengenden 300 km, die die mit mir quer durch die Stadt laufen mussten):

Und weil die liebe Santa Lucia den Link zum 1 Jahr 10 Outfits offen hat, verlinke ich mich dagleich hin.

Grundlage ist Hemdblusenkleid 114  aus Burda 5/2007.Der hatte alles, was ich brauchte  – knopfleiste, schöner Kragen, und sehr schöne kurze Raglanärmeln. Damit der Schnitt sitzt, habe ich im Rücken abnäher hinzugefügt und dann vom Rücken seitliche Teile abgetrennt. Als Rock wurde mal wieder der berumtberüchtige Halbteller aus Knip benutzt und um Stoff zu sparen (ich hatte nur 2 Meter mitgenommen), gab es Naht zwischen Ober- und Unterteil in der Taille. Da der Stoff etwas elastisch ist, war kein RV und keine Knopfleiste am Rock notwendig – man schlüpft sehr gut auch so rein.

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Und weil man nicht so viele Details auf den Bilder sieht, hier nochmal die in Groß:

 

Meine Maschine landete am Freitag gegen mittag in Barcelona und ich hatte gut 10 Stunden Zeit, um schon mal die Stadt anzuschauen, da ich erst spät abends mit meinem Gastgeber verabredet war. Also schnell die Barcelona-Card am Flughafen geholt und gleich Richtung City aufgemacht. Zum Glück hatte ich kaum gepäck dabei, so dass mein Mantel noch gut in den Rücksack passte. Die ersten Stunden dienten der Orientierung, erstem Kaffee und Mittagessen am Strand. Es ist so herrlich, wenn man früh noch das Auto kratzen muss, und am Nachmittag bereits die Sonnencreme rausholt😀

Gegen Abend fuhr ich schon mal in den Viertel meines Gastgebers in der Nähe der Place de Espania und dürfte mehrere Modenschauen von aussen betrachten. Manchmal macht es mehr Spaß die Gäste solchen Veranstaltungen anzuschauen und nicht die Show selbst😀 Während ich mein Mantel wieder rausgeholt und auch ein Tuch um den Hals gelegt habe, biberten die Mädels (alle! mit silbernen Pumps) dem wärmenden Prossecco entgegen. Als ich endlich in der Wohnung war und meinen super lieben Gastgeber kennengelernt habe, konnte ich nur ins Bett fallen und erstmal 10 Stunden durchschlafen.

Die Wettervorhersage für Samstag war schon seit Tagen nicht unbedingt verlockend.. Regen und 16 Grad. Also perfektes Wetter, um was nähnerdiges zu machen. Zuerst gab es aber spanischer Frühstück – Kaffee und Crepes mit dolce leche.. Und weil die Bewohner der Barcelona sehr offen und super freundlich sind, leistete ein älterer Mann mir beim Frühstück Gesellschaft, erzählte mir viel über die Stand und die Umgebung und bezahlte anschließend meinen Frühstück😀 Wie ich später erfahren habe, ist es wohl nicht üblich, dass Frauen die Rechnung übernehmen.

Gestärkt ging es in die Stadt Richtung Stoffläden. Im Vorfeld habe ich bereits recherchiert und Dank diesem Artikel auch schnell fundig geworden. Ribes & Casals ist tatsächlich der beste Laden weit und breit. Zwei der schöner Stoffe kamen mit und werden hoffentlich bald verarbeitet.dsc_1405.jpg

Samstag ist auch perfekter Tag für Flohmärkte, aber kurzer Blick in eine Halle hat mir schon ausgereicht. Ich bin halt kein Freund von Menschenmassen und habe mich dann doch für menschenleeren Museum Desseny entschieden. Neben der Ausstellung „Siluates i Moda“, gab es noch ein Stand zur Geschichte der Modefotografie. Alles in allem sehr gelungene und schöne Ausstellung.

 

 

Nach dem Museum traf ich mich mit meinem Gastgeber, um gemeinsam was zu Essen. Ich sage Euch – steigt niemals, nie, unter keinen Umständen auf Motorrad eines Spaniers! Die halbe Stunde, die wir im Galopp über die Stadr fuhren (meist auf der Gegenverkehr-Spur und mit Tempo 80) habe ich mit beten verbrach und war heilfroh lebendig von der Maschine zu steigen.. Dass ich danach die halbe Flasche Wein wirklich dringend gebraucht habe, war kein Wunder🙂 Rest des Tages verbrachte ich mit Spaziergängen durch die Stadt und viele Parks. Leider war das Wetter zu schlecht für die Kamera, sonst hätte ich Euch noch mehr mit Bildern vollgespamt.

Der Sonntag erstrahlte aber im gewöhnlichem Sonnenschein. ich hätte vielleicht erst im Netz schauen sollen, was am 1. Mai überhaupt offen hat, aber stattdessen fuhr ich spontan los und stand irgendwann mal vor geschloßenen Türen des botanischen Gartens. Tja, so kann es gehen.. Da beschloß ich eine kleine Wanderung zu übernehmen. Wie bereits gesagt, sind die voll überlaufende Plätze nichts für mich, also entschied ich mich für einen „Geheimtip“ – Mühlberg. Der befindet sich in der Nachbarschaft von Park Güell, nur ist halt ziemlich leer. Von der Metro-Station kann man Rolltreppe, Bergbahn oder auch eigene Füße nehmen. Ich entschied mich für die dritte Option. Holte mir noch ein Siegerbier im nächstgelegenem Supermercado und lief dann hoch. Später stellte ich fest, dass es auch weniger steiler Weg nach oben gibt – den nutzte ich dann für den Weg zurück in die Stadt. Aber die Mühe hat sich wirklich gelohnt:

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Bierchen und kurze Pause, um die Aussicht zu genißen und schon lief ich runter, quer durch die Stadt, vorbei an Sagrada Famillia, Richtung las Ramblas. Der Weg ist gar nicht so weit – ich habe nicht mal drei Stunden dafür gebraucht und das trotz Pausen und rumschauen.

Der letzte Abend war aber der schönste an ganzer Reise! Ich entschied mich für ein kleines Lokal Cocot Biz & Bar, was in der nähe meines Appartmens lag. Wie immer, war ich nicht lange allein und lernte bald einige Menschen kennen und es wurde zum schönen Abend mit viel Wein,  leckerem Essen (ich sage nur – selbsgemachte Praline als Nachtisch) und sogar einer Zeichnung :D  Ein französischer Barceloner spendierte sein Entrecote, was er sich fürs Abendessen gekauft hat und der Koch (der eigentlich nur sein freien Tag genießen wollte) stellte sich in die Küche und zauberte ein tolles Essen!

Ach, das war wunderschöne Tage.. auch wenn ich die letzte Nacht kaum Schlaf hatte. Ich komme gern wieder!

Ahoi!

Eure FvW

 

 

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Trauzeuginkleid

Moin meine Lieben,

am Montag fand endlich die langersehnte Hochzeit meines besten Freundes und seines jetzigen Ehemannes statt! Und obwohl ich überhaupt kein Hochzeit-Romantik-Großelibe-Typ bin, hatte ich die große Ehre die Trauzeugin zu sein❤ Natürlich musste ein Anlasskleid dafür her!

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Der erste Plan war, eins der Retroschnitte auszuprobieren.. Aber am Ende ist es doch das Sammelsorium von alt bewährten Schnitten geworden im 60er-Style. Das Oberteil ist von Burda 12/2008.  Beim Rock war der Knip-Schnitt die Grundlage. Der  Hintere Mittelteil wurde wegen Reisverschluß geteilt, dafür die Seitennähte weggelassen und der Rock auf 2/3-Teller erweitert. Die erste Anprobe war bei SewingbytheSea, wo dank Kollektivwissens auch viele Vorschläge für Besserung gemacht wurden. So ging die Taillie hoch nach oben und es wurde auch ein Band zwischen Ober- und Unterteil eingebaut.

Da der Stoff stretchig und schwer ist, brauchte ich unbingt einen Petticoat, um Sanduhr-Silluette zu erhalten. Und mittlerweile liebe ich das Teil🙂. Zusätzlich kam ein Obi-Gürtel aus Strech-Satin dazu. Die Schleife passt prima zum Style des Kleides.

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Und der Rest der Bilderflut (auch wenn das Kleid nicht unbedingt fotogen ist.. aber versprochen ist versprochen ;)):

Wünsche Euch schönes WE!

Ahoi!

Eure FvW

MMM im Ostsee-Mantel

Moin mein Lieben,

nach dem wunderschönen Wochenende an der Ostsee bei #SewingbytheSee muss ich Euch unbedingt mein neues Schätzchen zeigen. Ich habe zwar zwei Projekte mitgenommen, aber mich nur um eins gekümmert und ansonsten viel gequatscht, geschaut und war sogar mal am Strand!;) Und hier ist es – ein Mantel aus argentinischer Zeitschrift Look:

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Das Nähen ging ganz flott und ich musste nur Rücken/Schulter-Partie anpassen, da die viel zu breit war. An der Taille waren das am Ende 6 cm, die ich weggenommen habe. Man könnte aber noch mehr taillieren, aber ich will auch mal dicke Jacke drunter tragen können. Genäht habe ich aus irgendwas vom Ufer, das mir der nette Verkäufer für Spottpreis überlassen hat (Ausverkauf der Winterware). Den Rest habe ich tatsähchlich aus meinem Fundus zusammengekrammt. Das ist auch der Grund, dass der Futter gestückelt ist (man nennt das auch Design ;D).

Der Schnitt hat eine wunderschöne Linienführung, die muss ich einfach näher zeigen (bei dem Sonnenmangel sieht man ja nichts). Und man achte bitte auf die Paspeltaschen (mein ganzes Stolz!):

Und um der lieben Nina, die uns heute zu MMM empfägt, recht zu geben, gibt es noch ein Kleid dazu🙂 Mit Kleidern ist man so schnell angezogen, ohne sich viele Gedanken zu machen.Der Schnitt ist eins meiner Standardkleider und wurde bereits hier vorgestellt. Ich bin immer wieder überrascht, wie unterschiedliche Muster und Details den Look stark verändern können. Diesmal habe ich schwarzes Romanit verwendet und auch hohen Kragen genäht.

Weitere schöne Sachen an der Frau gibt es bei MMM!

Ahoi

FvW

 

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MMM im Büroalltag

Moin meine Lieben,
Heute ist MMM! Ich mache als neuentdeckter Streber wieder mit und zeige euch meinen Büroalltag..  Oder eher mich überbelichtet (dunkle Kleidung und schlechte Beleuchtung) im Hotel vor dem Büroalltag. 
Ich bin mal wieder auf Achse und verbringe paar Tagen bei meinem Lieblingskunden in Schwabenland. Also ist die Anforderung an die Kleidung die gleiche, wie an mich – beinahe seriös und reisefreudig🙂

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Der Schnitt ist weitverbreitet und zwar ist es Modell 103 aus Burda 05/2009. Ich habe leider auf die Schnelle kein Download -link gefunden.. Aber hier ist Link zur russischen Seite mit Schnittzeichnung:
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Der Stoff ist winterlicher Jersey mit weichem Fall und Stretchanteil in so was wie Tarnmuster😉 Hier noch ein Detailbild – vlcht kann man da was besser erkennen :
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Jetzt habe ich mich genug mit dem Smartphone abgemüht (habe Beitrag über App geschrieben… Sehr mühselig!! Und muss bestimmt später korrigiert werden).
Mehr Selbstgemachtes im Alltag und für Alltag findet ihr hier!
Ahoi!
FvW

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Premiere! (und Oberteilenschwäche Bekämpfung)

Moin moin zusammen,

Wie ihr schon mitbekommen habt, genieße ich gerade das Leben – heißt, dass nach den vielen Monaten work ist endlich die life-Balance dran. Gut für mich, mein Kleiderschrank und die Volkswirtschaft! Daher gibt es jetzt auch mal was Neues hier zu sehen – ich bin endlich vom Spiegel weg und kann Tageslicht für die Bilder im voller Kraft ausnutzen *endlich!* Diese Woche wurde sowohl Stativ, als auch Funkt-Auslöser geliefert. Also schnell die Zeit nutzen, testen und hier zeigen – neue Bilder, neuer Rock, neues Shirt!:)

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Ich habe tatsächlich einen Tellerrock an! Ich?! Na ja, eigentlich nur halben Teller, aber man sollte ja klein anfangen🙂 Vor einigen Tagen haben wir bei Facebook mit Michou über Ausprobieren, „sich neu entdecken“ gesprochen. Und genau so sieht es aus. Manchmal ist man von eigenem Still überdrüssig und man braucht Abwechslung, mal was anderes, sich selbst in anderes Licht bringen und schauen, ob es gefällt. Bisher waren weite Röcke und ich keine richtige Freunde. Ein Grund dafür ist bestimmt Kindheitstrauma (bitte steckt keine Kinder mit sichtbaren Bäuchen in Tütüs! Das kann jahrelange Schäden verursachen ;p). Aber so, wie ich immer wieder Essen probiere, was ich nicht mag, teste ich auch, ob ich für bestimmte Kleidung bereit bin.. Insbesondere weil die Nähnerdgemeinde von solchen Röcken traumhafte Beispiele Woche für Woche zeigt.

Eigentlich waren es alles Zufälle. Ich habe im Stoffladen meines Vertrauens hammerschönen Stoff ergattert, der nach weitem Rock schreit.. und den ich nicht ohne Testmodell zuschneiden wollte. Und dann war ich vor zwei Wochen in Berlin und traf die Lotti, Cat und Wiebke mit wunderscshönen Kleidern und Röcken.. Tja sowas steckt an!

Am nächsten Tag wurden die Schnitte und Stoffkiste durchsucht und ein Proberock zugeschnitten. Das Modell ist aus Knip 11/2012 und sehr schlau gemacht – trotz halben Teller, passte der Schnitt (in knielangen Version) auf 1,50 Stoff. Zwar hatte ich kaum mehr Saumzugabe, aber für Probe reicht es vollkommen aus. Die Bahnen sind im schrägen Fadenlauf zugeschnitten und fallen dadurch sehr schön. Die einzige Änderung, die ich vorgenommen habe, war die Verlegung der Taschen in die innere Nähte – so tragen die nicht auf der Hüfte.

Der Stoff, den ich dafür ausgesucht habe, ist eher was Sonderbares.. Es ist ein Stück, was mir die Freundin meiner Mutter geschenkt hat und sowohl von Farbe, als auch vom Stoff an sich überhaupt nicht mein Fall. Jedoch sind wir uns beim Nähen näher gekommen😀 Der Stoff ist ziemlich fest, von Stoffdicke wie Romanit und ist minimal querelastisch.. Erinnert vom Griff aus ganz entfernt an Neopren. Die Farbe ist auch gewöhnungsbedürftig – es sind grüne (maigrüne) Fasern, die mit braunen Fäden verwebt wurden. Ganz großes Manko ist die Knittrigkeit des Stoffes – das ist der Hauptgrund, warum der nur als Proberock bleiben kann. Und hier nochmal von allen Seiten:

Und jetzt kommen wir zum Oberteil🙂 Vor zwei Wochen habe ich mich über die akute Oberteilenschwäche beschwert. Aber nur meckern bringt wohl nichts, es muss was gemacht werden. Ich ging in mich hinein und hatte was warmes und kuscheliges im Sinn (liegt evtl am Schnee, der ununterbrochen rieselt). Also ging ich auf die Suche, aber alles was ich sah, war nicht 100%ig meins, also muss ich mal basteln.

Die Grundlage ist ein Modell aus Burda 11/2006. Hier fand ich den Schalkragen sehr schön und wollte so was haben:

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Der Schnitt hat aber zwei Schwachpunkte:

  • die horizontale Naht verkürzt optisch den Oberkörper (und passt nicht zu den taillienhohen Röcken.. insbesondere, wenn man so wie ich hohe Taille hat)
  • Burda arbeitet hier mit Dehnung. Der untere Teil ist schmaler als der obere und wird beim annähen gedeht, was ich mir kaum als guter Sitz vorstellen kann..

Also habe ich die Hand aufgelegt und gebastelt, so dass aus horizontaler Naht zwei vertikale Nähte wurden:

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Im Fundus habe ich noch einen Strickstoff (irgendwas mit Poly), den ich online bestellt habe und der nicht so ganz meine Wünsche und Erwartungen erfühlt hat. Für so ein Expirement wäre der aber gut geeignet. Zugeschnitten, zusammengesteppt, angepasst.. zufrieden gewesen. Nur passte der Muster nicht so recht zum Oberteil. Also dürften die Teile noch eine Runde in der Maschine drehen und neue Farbe bekommen (die weißen Blüten hatten zu starken Kontrast und sind jetzt nachtblau):

Trocknen, warten, bis die Ovi aus der Reparatur kommt und schnell zusammennähen.. Und hier ist der Ergebnis:

Ich wünsche Euch noch schönen Freitag!

Aho

FvW

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Home-Office-Style

Moin zusammen,

es ist wieder Mittwoch und ich verbringe den Tag im Home-Office. Also ist heute nichts mit schicken Kleidchen, leger ist angesagt. Und da schon viele den Home-Style gezeigt haben, traue ich mich das auch – nichts besonderes. Es muss ja nur gemütlich und bequem sein. Es handelt sich um eine gekaufte Strechhose und eins meiner Serienschnitte für Swetshirt. Letztes Jahr habe ich den bei Burda entdeckt und schon mehrfach gefertig. Es ist ein Modell aus September 2014. Das Nähen geht super schnell und für mich ist der Schnitt prima geeignet, um Reste der Stoffe zu vernähen (oder auch aus TfTs doch was Tragbares zu schaffen).  Diesmal benutzte ich einen Romanit mit Federdruck und etwas leichterem Sweatstoff in schwarz und habe Halsbündchen drangenäht. Trotzdem sitzt der Sweat schön locker und kann sowohl zu Strechthosen, als auch zu Boy-friends-Hosen oder auch zu kurzen geraden Röcken  getragen werden.

Und hier ist das Ergebnis:

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Voll alltäglich und ohne Schnickschnack🙂 Schöne und auch sehr schicke selbsgemachte Sachen findet Ihr bei MMM.. Und vielleicht gibt es nächste Woche mal was für die Business-Front zum Anziehen und Vorzeigen ;D

Ahoi

FvW